Warum Sport?

Die integrative Kraft des Sports nutzen

Der Sport ist zentrales Medium der Integration auch in Bezug auf junge Geflüchtete. Sport bietet sich insofern an, weil er einen hohen Aufforderungscharakter hat und in weiten Teilen das Problem der Sprache umschifft, andererseits aber auch eine Vielzahl an motivierenden Sprachanlässen bietet. Es gibt kaum ein besseres Medium, über das sich auch das für diese Altersgruppe so wichtige Ziel der Beziehungs- und Vertrauensarbeit erreichen lässt.

Darüber hinaus werden über den Sport auf spielerische Weise relevante Normen und Werte vermittelt, die für ein gesellschaftliches Zusammenleben gleichermaßen unerlässlich sind: Fairplay, regelgeleitetes Handeln, Rücksichtnahme, Konfliktklärung, Einbindung in Strukturen, Verantwortungsgefühl und Anstrengungsbereitschaft sowie Durchhaltevermögen.

Über den Sport wird die Möglichkeit geschaffen, den jungen Geflüchteten einen Austausch mit einheimischen Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten, sie einzubinden und den Fokus auf ihre Stärken und Ressourcen zu legen. Interessierte junge Geflüchtete werden an Berliner Sportvereine (weiter) vermittelt und in den ersten Wochen durch geschulte Pädagog*innen vom Projekt „ankommen“ aktiv begleitet.