Das Projekt

Sport hat gerade bei Kindern und (jungen) Jugendlichen einen hohen Aufforderungscharakter. Er ist nach wie vor eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen junger Menschen gleich welcher Herkunft und Zugehörigkeit. Auf spielerische Weise werden über den Sport relevante Normen und Werte vermittelt, die für ein gesellschaftliches Zusammenleben gleichermaßen unerlässlich sind: Fairplay, regelgeleitetes Handeln, Rücksichtnahme, Konfliktklärung, Einbindung, Verantwortungsgefühl und Anstrengungsbereitschaft sowie Durchhaltevermögen.

Das Projekt „ankommen“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, die neu nach Berlin gekommen sind. Regelmäßig wird ein breites Spektrum an Spiel- und Sportaktivitäten, wie z.B. Schwimmen, Klettern und Fußball, als Einzelaktionen und in Kursen angeboten. Jugendliche und junge erwachsene Helfer unterstützen erfahrene Pädagogen beim Leiten der Sportangebote. Ausflüge und Exkursionen zu attraktiven Orten der Berliner Stadtkultur erglänzen das Programm.

Durchgeführt werden die Angebote:

  • auf Bolzplätzen und Freiflächen,
  • im Rahmen der sogenannten Willkommensklassen an Schulen und
  • in Jugendeinrichtungen.

Das Projekt „ankommen“ wird im Rahmen des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation erfolgte im September 2015 im Rahmen der „Sofortmaßnahmen“ der Senatsverwaltung eine Erweiterung auch auf die Zielgruppe junge Geflüchtete.

Seit Juni 2016 werden von „ankommen“ sportbetonte Angebote in der Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld realisiert. Kooperationspartner vor Ort sind die Kreuzberger Musikalische Aktion e.V., der Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi e.V., die GsKA gemeinnützige Gesellschaft für sozial- kulturelle Arbeit mbH und die Schlesische27.

Gefördert von:

Laureus